Die Odyssee

Regie: Angelika Müller, Wolfgang Kammer

 

Homers "Odyssee" ist eine der ganz großen europäischen Geschichten. Nachdem Odysseus die entscheidende Idee zum Sieg über Trojaner geliefert hat, braucht dieser geduldige und listenreiche Held weitere zehn Jahre, um zu Frau, Sohn und Königreich zurückzukommen. Aufgehalten wird er von dem menschenfressenden Polyphem und der gefährlichen Zauberin Circe, von den verführerischen Sirenen und weiteren Schwierigkeiten und Hindernissen. Als er endlich auf seiner Heimatinsel ankommt, ist er alt geworden und allein. Und dann kommt es zum eintscheidenden Kampf um sein Eigentum

 

 

Dieses Stück kann nur im Theater hinterm Scheuerntor (Plüderhausen) aufgeführt werden.

Die Nibelungen

Regie: Angelika Müller

 

 „Ein Ritter ist eine gefüllte Blechdose!“

Dosen sind das vielfältig und überraschend variierte Ausgangsmaterial dieser  Bearbeitung der berühmtesten und abgründigsten deutschen Sage.  Herausgekommen ist dabei ein Stück, das

·         sich stark an den Handlungsablauf des Nibelungenlieds hält und dabei die Geschichte vom Glanz und Elend Siegfrieds und dem Untergang des Burgundenreichs verständlich erzählt,

·         den Zuschauer eine moderne Umsetzung des alten Stoffes erleben lässt, die das kreative Potential des zeitgenössischen Figurentheaters erfahrbar macht,

·         eine intensive und jugendgerechte Auseinandersetzung mit der Frage erlaubt: Wie entsteht Gewalt und wohin kann sie führen?  

 

Die Jugendversion ist konzipiert für die Klassenstufen 6 und 7 (evtl. auch 5), die Erwachsenenversion für die Klassestufen 10 bis 12 (Mittelalterliteratur; Oberstufenkurs „Literatur und Theater“)

 

Voraussetzungen:

Spielfläche: 4 m Tiefe und 3 m Breite; Bühnenhöhe: 2,80 m

Zuschauerzahl: ca. 100; freie Sicht auf einen Tisch auf der Bühne muss gewährleistet sein

 

Pressekommentar:

"…es war genau der richtige Weg, wie man das Interesse der jugendlichen Zuhörer einfängt. Sein Weg ist weder kindertümlich noch kindertümelnd, sondern entspricht haargenau den Vorstellungen eines Jugendlichen ab 10 Jahren." (Schorndorfer Nachrichten, 7.11.12)

Theseus

Regie: Wolfgang Kammer und Miriam Paul

 

Nach Perseus und Herakles ist Theseus der jüngste der großen Heroen der griechischen Sagenwelt. Beim Kampf gegen schlimme Unholde steht er seinen Kollegen in nichts nach. Aber anders als sie hat er im minoischen Labyrinth, geführt von Ariadnes Faden, ein Wandlungserlebnis: Nach dem Kampf mit dem gierigen Minotauros ist er ein anderer als vorher, und so kann er zum mythischen Gründer Athens und Erfinder der Demokratie werden.

Diese Inszenierung                            

·         geht von nachgebildeten antiken Vasen aus, die je nachdem Gefäß, Bildträger, Kunstobjekt, Requisit oder Figur sein können,

·         besticht durch den Einsatz einfachster Mittel und das Prinzip der Reduktion,

·         stellt die Sage schreiend komisch und dann wieder tief berührend, im einen Moment  ironisch gebrochen und im nächsten wieder ganz ernsthaft, immer aber verständlich dar,

·         erlaubt einen differenzierten Umgang mit den Fragen: Was ist ein Held? Braucht es Helden?

 

Die Jugendversion ist geeignet für die Klassenstufen 5 bis 7 (Deutsch und Geschichte), die Erwachsenenversion für die Oberstufe („Literatur und Theater“)

Voraussetzungen:

Spielfläche: 4 m Tiefe und 3 m Breite; Bühnenhöhe: 2,80 m

Zuschauerzahl: ca. 100; freie Sicht auf eine Spielfläche in Tischhöhe muss gewährleistet sein.

 

Pressekommentar:

"… überzeugt er auch als Puppenspieler und Dramaturg. Mit geschickt genutzten Licht- und Schattenkontrasten, mit leisen Klängen, mit wieder einmal fantasievoll gefertigten „Puppen“, die zumeist Amphoren und Vasen aus einer Latexmischung sind, in deren Öffnung beliebig Köpfe gesteckt werden." (Schorndorfer Nachrichten; 30.9.13)

Schuster Martyn

Regie: Miriam Paul

 

Vier alte, große Koffer stehen auf der Bühne. Sie enthalten merkwürdige Schätze.  Einige werden gezeigt, manches wird erzählt, Tee gibt es auch für alle und dann kommt da noch eine große, berührende Geschichte:

Martyn ist ein armer, frommer Schuster, dem Frau und Kinder gestorben sind. Als ihm im Traum Jesus seinen Besuch ankündigt, bereitet er zunächst euphorisch den Besuch vor, versinkt aber  immer tiefer in der Enttäuschung, als nur hilfsbedürftige Menschen vorbeikommen, denen er so eher nebenbei hilft… Diese berühmte Geschichte von Lev Tolstoi wird mit wunderschönen, alten Figuren gespielt.

 

Zielgruppe: Kinder ab 7; Grundschulalter (+ Klasse 5), auch kirchliche Gruppen; das Stück wird der Altersgruppe angepasst

 

Dauer ca. 40 – 50 Minuten      

                         

Spielfläche: 4 m Tiefe und 4 m Breite; Bühnenhöhe: 2,80 m

 

Zuschauerzahl: ca. 100 Kinder